Tag 32 – Coyhaique / Chaitén

Da das Motorrad bei kaltem Motor das Standgas nicht gut hielt und durch die Änderung der Justierschraube die elektrische Kalibrierung der Drosselklappe im Motorsteuergerät nicht mehr stimmte, war der Plan zur nächstgelegenen BMW-Fachwerkstatt zu fahren, um dort mindestens eine Rekalibrierung durchführen zu lassen. Leider war diese 650km und gute 14 Fahrstunden entfernt in Puerto Montt. Statt günstig aber dafür mit 3 Fährfahrten und entsprechend vielen Zündung-Aus, Motorabkühlungen etc. im absoluten Niemandsland zu fahren, plante ich die 9h Fährfahrt von Chaitén nach Puerto Montt direkt zu machen. So muss ich die Zündung auf der ganzen Fahrt nur 2x abschalten und das jeweils in größeren Ortschaften, kostet aber doppelt so viel (90 Euro).

Nachdem kurz vorm Mittag der Schrauber wieder vorbeikam und der Motorstart zwar etwas zickte, aber klappte, hatte ich die Freigabe loszulegen. Also Verkleidungen wieder angeschraubt, Gepäck gepackt und beladen und so kam ich gegen 15 Uhr langsam los auf die 7-stündige Fahrt nach Chaitén.

Da ich noch im Hellen ankommen wollte, lag mein Fokus eher nicht darauf, Bilder zu machen, auch wenn ich diesmal sonniges Wetter hatte und sich das erste Mal die ganze Schönheit dieses Teils Patagoniens zeigte. Allerdings war der hängende Gletscher diesmal ganz gut zu sehen. Aber schwierig auf der Handykamera einzufangen:

Zum Sonnenuntergang kam ich in Chaitén an und übernachtete wieder im gleichen Hostal, in dem ich Maziar kennengelernt hatte. Die Fähre startet am nächsten Morgen um 11 Uhr.

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