Gestern Abend hatte ich noch versucht einen Zeitslot (jede volle Stunde) für den Besuch bei der Königspinguin-Kolonie hinter der Grenze zu Chile zu buchen. Leider war der ganze Tag auf der Website nicht mehr anwählbar. Ich bin also erstmal auf gut Glück hingefahren.
Am Ende war das auch nicht verkehrt, denn die Grenzformalitäten haben heute deutlich länger als in die andere Richtung gedauert, da an beiden Posten gerade Reisebusse angekommen waren. Als ich ankam, hatte ich den aktuellen Slot gerade um 10 Minuten verpasst. Ich durfte aber auch ohne Buchung am nächsten teilnehmen – musste nur 50min warten.
Für gute 18 Euro gibt es eine ca. 45 Minuten lange geführte Tour in Englisch oder Spanisch, mit einer Einführung zum Thema Königspinguin und den Schutzbestrebungen vor Ort sowie danach dem gemeinsamen Gang zu dem jeweils gerade besten Aussichtspunkt. Dort hat der Führer noch einige interessante Details zu den Verhaltensweisen erzählt als auch für Fragen bereit gestanden. Etwas mehr als eine halbe Stunde steht aber zur freien Verfügung, um ausgiebig zu beobachten und Fotos/Videos zu machen. Man kam schon sehr nah ran, für richtig tolle Fotos hätte es aber doch einem richtigen Objektiv bedarft. Ist aber doch immer ganz putzig, wie die so umherwatscheln und vor sich hin quaken. 🙂









Im Anschluss ging es dann zur Fähre über die Magellan-Straße zurück auf’s Festland. Dort war eine ziemlich lange Schlange, als Motorrad durfte ich aber nach vorne Durchfahren, wenngleich ich auch als fast letzter auf die Fähre durfte…aber immerhin direkt die nächste, die kam. 😉





Wieder mit festem Boden unter den Rädern ging es dann noch einige Kilometer bis zum nächsten Grenzübergang, der vergleichsweise wieder etwas schneller ablief. Danach dann weiter bis Río Gallegos, der Provinzhauptstadt. Es war allerdings schon fast 20 Uhr, bis ich dort ankam und bei mir war die Luft raus. Ich habe mir den Ort nicht mehr angeschaut. Erzählungen nach soll dort auch nicht viel zu sehen und entdecken sein.