Tag 47 – Puerto Natales

Diesmal war wieder nur fahren angesagt. Von El Calafate über La Esperanza und Río Turbio nach Puerto Natales.

Die Strecke war wieder relativ trist durch die argentinische Steppe. An der Tankstelle in La Esperanza war zufällig das ältere Ehepaar mit dem ich mich in Chile Chico unterhalten hatte direkt vor mir an der Zapfsäule und wir hielten noch einen kurzen Schnack.

Hinter mir in der Schlange war auch ein Deutscher mit einem Mietwagen, der mich auch ansprach und ebenfalls fragte, wie man denn sein Motorrad hierher bekäme.

Die Einfahrt nach Río Turbio lies “The Walking Dead” oder wirkliche “End of the World” Stimmung aufkommen. Dort befindet sich die einzige Kohlemine Argentiniens, die wohl auch nicht wirtschaftlich ist, und obwohl sie wohl weiterhin in Betrieb ist, sah das alles schon ziemlich verlassen und heruntergekommen aus. Die Stadt selbst existiert dann auch nur zum Betrieb dieser Mine. Aber ich musste ja nur durch und kurz dahinter war auch schon der Grenzübergang zurück nach Chile.

Von der Grenze waren es noch 15 oder 20km bis Puerto Natales. Dort ins Hostel und am Abend wieder Futtersuche mit etwas Spaziergang durch den Ort. In erster Linie gibt es dort aber einfach nur Unterkünfte für die ganzen Touristen, die von dort aus den Torres del Paine Nationalpark besuchen – mein Plan für morgen. Zum Hafen habe ich es nicht mehr geschafft, dort bin ich nur entlang gefahren.

Zum Abendessen gab es dann wieder feines Fleisch in einem “Boutique-Restaurant”. Es war alles etwas modisch, die Kellner haben ein wenig die Idee hinter der Speise und deren Präsentation erzählt. Aber es war eine große US-amerikanische Reisegruppe im Restaurant und daher sehr sehr laut.

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