Dieser Tag stand ganz im Zeichen des Perito Moreno Gletschers. Er mündet circa 4km breit in den Lago Argentino und die Abbruchkante ist 40 bis 70m hoch. Oft kann man ihn beim Kalben beobachten, da er sich ungefähr 1,5m am Tag fortbewegt. An seiner dicksten Stelle soll er 700m tief sein. Als Besonderheit wächst der Gletscher alle paar Jahre bis an die gegenüberliegende Felskante heran und trennt den südlich gelegenen Teil vom nördlichen Teil. Durch das zufließende Wasser steigt der Wasserpegel des südlichen Sees dadurch manchmal über 10m an, bis es durch das langsame Abschmelzen im Sommer zu einem Durchbruch und die Bildung einer Brücke kommt. Dieses war aber keines dieser Jahre. Von daher, lasst die Bilder und Videos auf euch wirken.
Ich habe mehrere Stunden dort zugebracht, um ihn einmal beim Kalben an der Vorderseite zu sehen. Passiert ist es des öfteren, aber meist seitlich, sodass nur der Wellenschlag zu sehen war. Warme und windfeste Kleidung ist auf jeden Fall ein Muss – ich kann eine Motorradtracht empfehlen, haha!









Am Abend gab’s im Hotel-Restaurant Guanako-Suppe. Die war okay, aber nicht der Rede wert.