Tag 37 – Cochrane

Heute sollte es nun also wieder auf die Etappe gehen, auf der ich liegen geblieben war. Ich fuhr zunächst wieder nach Cerro Castillo auf den letzten asphaltierten Kilometern, bevor nun wieder die 600km zumeist Schotterpiste begannen. Auf dem Parkplatz des Aussichtspunkts habe ich die Luft aus den Reifen abgelassen.

So ging es dann also auf die ersten 120km Schotter bis Puerto Río Tranquilo:

Dort bin ich nochmal zum Hotel gefahren und habe mich nochmal für die viele Hilfe bedankt. Außerdem leistete mir ein junger Verwandter der Besitzerin bei meinem Zwangsaufenthalt in Coyhaique einen Abend Gesellschaft, bevor er am nächsten Morgen mit dem Bus hierher ist. Dabei hat er seine Apple Watch liegen lassen und ich habe sie ihm nun vorbei gebracht.

Danach, ich will ja Zeit gut machen, direkt die zweite Etappe bis Cochrane. Nochmal über 100km Schotter. Bei allen Fotostopps wurde ich sofort von beißenden Fliegen attackiert, zum Glück ist man auf einem Motorrad dick und flächig gekleidet… Die Landschaft entlang des Lago General Carrera war aber einmalig.

Die Strecke ab Verlassen des Sees bis nach Cochrane zog sich dann aufgrund diverser Baustellen und Wartezeiten ein ganzes Stück hin und hatte nicht mehr ganz so viele Highlights zu bieten. Es ging meist am Río Baker entlang. Leider bin ich unwissend an diesem Tag mit gutem Wetter am Aussichtspunkt des Zusammenflusses von Río Baker und Río Chacabuco vorbeigefahren. Dort treffen sich zwei Flüsse mit verschiedenen Sedimentzusammensetzungen (hell und dunkel) über einen Wasserfall. Naja, vielleicht etwas für die Rückfahrt.

Abends in meiner Unterkunft in Cochrane angekommen stand dort bereits eine andere F800GS (Vorgängermodell) mit deutschem Kennzeichen. Beim Check-In habe ich dann ihren Besitzer, Ekki, einen etwas älteren, aber sehr netten Herren, kennengelernt und wir haben uns direkt zum gemeinsamen Essen verabredet.

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