Tag 80 – Puerto Iguazú

Der heutige Tag begann, wie am vorigen Freitag Abend vereinbart, mit einem “Meeting” mit meinem Chef und Chef², um die Sehnsüchte der Firma zu besprechen. Konkret besteht wohl intensiver Druck in einem Projekt, das ich zuletzt mit betreut hatte und sie wollen sondieren, ob ich bereit wäre, kurzfristig zu unterstützen. Ob nur telefonische Hilfestellung, Remote-Arbeit oder sogar Einfliegen passende Optionen wären, sei noch zu eruieren. Ich habe grob meine Situation skizziert – also dass ich nun als Rucksacktourist unterwegs bin, aber meinen eigenen Laptop mit mir mitführe und prinzipiell die Reparatur des Zweirades abwarten muss. Ich könnte es mir also vorstellen zu unterstützen.

Sie wollten nochmal intern in die Klärung gehen und so haben wir alles weitere auf morgen vertagt.

Nach dem Wandertag von gestern, wollte ich es heute etwas ruhiger angehen lassen. Daher habe ich mich nach dem Frühstück erstmal in den Schatten am Pool gesetzt. Später bin ich dann doch noch zu einem Spaziergang durch die Stadt aufgebrochen. Ein ganz beschauliches Örtchen mit einer “Partymeile” im Zentrum. Mein Hauptziel war das Dreiländereck, also der Zusammenfluss des Río Iguazú und des Río Paraná.

Gestern Abend hatte ich auch noch die Dokumente und das Paketlabel für den Express-Versand der Ersatzteile nach Neuquén vorbereitet, die mein Stiefvater netterweise für mich am heutigen Montagmorgen zur Post brachte und dabei leider die Zollformulare noch ein weiteres Mal ausfüllen musste. Bis zum Abend war das Paket in Leipzig angekommen und während meines Abendessens in der deutschen Nacht bereits in einen Flieger nach Madrid verladen worden.

Empfohlene Artikel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert