Tag 84 bis Tag 91 – Altenstadt, Bayern

Am Freitag, 16.01., 15 Uhr lokaler Zeit kam ich nach einem reichhaltigen Frühstück in Paris an. Den Flug habe ich zum Großteil verschlafen – der Vorteil eines Nachtfluges.

Im Paris Charles de Gaulle Flughafen habe ich es mir dann wieder in der Lounge bei leckerer Orangina bequem gemacht und zum Ende hin noch eine Kleinigkeit gesnackt. Überraschenderweise war der Flughafen total leer. Sowohl bei der Passkontrolle, als auch im Gepäckbereich oder der erneuten Sicherheitskontrolle, überall tote Hose und das auf so einem großen Flughafen. Auf dem Kurzstreckenflug nach München gab es dann aber gleich schon wieder eine richtige Mahlzeit, allerdings kalt – und wieder Lachs. Da hab ich wohl auf der Langstrecke die falsche Wahl getroffen…

Ob ich für die Werbung hier Extra-Meilen bekomme?

In München stand dann schon 10 Minuten nach meiner Ankunft der Kollege vor der Tür und hat mich eingesammelt. Ein ganz schöner Temperaturschock, es waren nun -2°C nach 2 Wochen in der Wüste bzw. den Tropen. Wir sind dann kurz vor Mitternacht noch auf ein Getränk eingekehrt und haben am Samstag ganz entspannt mit einem Besuch beim Optiker, um die Brille abzuholen, gestartet.

Darauf folgte dann eine typische, lange Arbeitswoche auf Reisen mit einigen Umtrünken und Abendessen mit dem Kunden und Kollegen am Abend. Das Ziel der ganzen Aktion konnten wir, wenn auch auf den letzten Drücker, erreichen – insofern war die Reise in der Reise nicht vergebens. Zumeist mussten wir in einer Halle mit geöffneter Außentür arbeiten. Bei bis zu -8°C. Teilweise sind uns schon unsere USB-Debugger eingefroren und haben den Dienst verweigert. Zum Glück hatte ein Kollege mir eine Jacke geliehen. Meine Outdoor-Hose und meine Pullover-Jacke, die einzigen “warmen” Kleidungsstücke, die ich mit hatte, reichten damit schon aus.

Mir war nicht groß nach Fotos machen, es war eh meist morgens finster und abends finster, teilweise neblig und von der Arbeit gibt es sowieso keine – sorry an dieser Stelle – aber ja, ich habe die Europäischen “Anden” gesehen. 🙂

Ekki hat nun leider auch technische Probleme mit seinem Motorrad – die Benzinpumpe oder deren Elektronik. Er hat ebenfalls einige Teile zu meinem Kollegen bestellt, die ich nun auf der Rückreise alle mitbringen werde. Er ist allerdings schon in Santiago, gute 1000 km weiter nördlich. Naja, vielleicht bin ich eine Woche nach meiner Rückreise auch schon dort.

Am Freitag (23.01.) war dann ein reiner Reisetag und wir haben den Morgen bis zum Mittag im Hotel verbracht, ein kurzer Stopp bei BMW Martin für ein weiteres Ersatzteil (Seitenständerschalter, erinnert ihr euch?) und dann ging es für den Kollegen heimwärts und für mich zum Flughafen. Im Check-In Bereich war einiges los, aber ich hatte ja Priority. Da mein Gepäck nur aus einem großen Versandkarton mit der Vorderradabdeckung bestand, musste ich x-Mal “schwören”, dass da keine Batterien drin sind – wenn da ‘nen Koffer drum wäre, würde es keine Sau interessieren. Bei der Sicherheitskontrolle wieder keinerlei anstehen. Nur Ekkis Kraftstofffilter wurde etwas kritisch beäugt.

In Amsterdam war nicht genug Zeit für die Lounge, also direkt zum Gate – aber auch wenn im Flughafen etwas mehr los war, bei den Kontrollen wieder keinerlei Schlangen. Das kenne ich definitiv auch anders. 😉

Danach ging es dann nun also in einem weiteren Nachtflug zurück nach Buenos Aires – statt in einem modernen A350 aber in einer ziemlich abgenutzten Boeing – wer will das heute denn noch?

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