Heute wird es ein vollgepackter Tag. Zunächst ging es zum Frühstück, dann Check-out aus dem Resort und ab zum Busbahnhof. Dort leider noch eine dreiviertel Stunde warten müssen, bis der nächste Bus zu den Cataratas do Iguaçu in Brasilien fuhr.
Der Bus stoppt kurz an der argentinischen Grenzstation vor der Brücke, die ich die letzten Tage vom Zimmer aus begutachten konnte. Passkontrolle, das übliche. Danach ging es über die Brücke vorbei an einem aktuellen Neubau des Grenzpostens auf brasilianischer Seite. Durch den aktuellen Grenzposten fährt der Bus einfach durch ohne anzuhalten – man ist also irgendwie illegal im Land – oder vielleicht auch nicht? Wer weiß… Nach einer guten halben Stunde kommt man dann direkt vorm Eingang des Nationalparks an. Dieser ist aber noch weitere 10km von den Wasserfällen entfernt.
Ich stand gut eine Stunde an, um mir die Eintrittskarte zu kaufen sowie für den Transport mit einem Bus zum Wanderweg entlang der Wasserfälle. Hier gibt es nur den einen. Die anderen Wege führen durch den Dschungel, sollen aber auch ganz interessant sein. So viel Zeit hatte ich aber nicht im Gepäck.
Auch hier war es wieder sehr voll und man schwamm mehr oder weniger mit der Menge mit. Von hier war die wirklich große Anzahl an Wasserfällen sehr gut zu sehen.





















Dort unten zwischen den Fällen wurde man auch so richtig nass. Angenehm bei den Temperaturen hier.
Nach dieser leichten Überdosis Wasserfälle hatte ich mir für den Nachmittag noch den Parque das Aves vorgenommen. Ein gar nicht so kleiner und wirklich schön angelegter Vogelpark direkt gegenüber vom Wasserfälle Nationalpark. Der Park inszeniert sich als Auffangstation verletzter und illegal gehandelter Vögel als auch als Zuchtstation bedrohter Arten – wie die meisten Zoos. Aber in freier Wildbahn waren hier bislang fast keine Vögel zu sehen, obwohl ein Großteil der gezeigten Arten hier heimisch sein sollte.







































Vor dem Eingang des Parks konnte man auch zu Hubschrauberflügen über den Nationalpark starten. Aber für alle anderen eine ziemlich nervige Angelegenheit: den ganzen Tag, während man durch die Parks trottet, hört man das Gebrumme der Hubschrauber.


Dann ging es mit dem Bus wieder zurück zum Busbahnhof von Puerto Iguazú in Argentinien. Er fuhr durch die Kontrollen auf brasilianischer Seite wieder einfach durch. Insofern keine Probleme. In Argentinien setzte er uns ab und fuhr davon. Hier muss man zunächst die die Kontrolle, die diesmal deutlich länger dauerte, und im Anschluss auf den Bus aus Foz do Iguaçu warten. Es fährt nur einer von beiden durch bis nach Argentinien.
Im Busbahnhof angekommen, dann gleich das nächste Ticket zum Flughafen gekauft und wieder 40 Minuten auf diesen Bus gewartet. So kam ich dann gute 1,5h vor dem Abflug wieder am Flughafen an.
In Buenos Aires angekommen, ging es dann nur noch mit einem Taxi ins Hotel. Dort habe ich mich noch entschlossen, einen Ersatz für die defekte Abdeckung des Vorderrades zu einem Kollegen nach Hause zu bestellen. Durch die Firmenflüge habe ich nun die Möglichkeit Aufgabegepäck mitzunehmen. Der Versand davon per DHL-Express wäre sonst “unendlich” teuer geworden.
Am Mittag kam auch auch mein Paket in Buenos Aires an und ich habe, als ich gerade an den Wasserfällen stand, die Verzollung bezahlt. Das ging einfach auf der Website von DHL per Kreditkarte. Es sind allerdings 54% auf den Wert der Waren angefallen… Am Nachmittag hatte das Paket auch schon die Zollfreigabe und wurde zum DHL Paketzentrum in Buenos Aires weitergeleitet.