Nach dem guten und reichhaltigen Frühstück im Resort machte ich mich wieder auf den Weg zum Busbahnhof in der Innenstadt und kaufte mir mein Ticket zu den Cataratas – den Wasserfällen. Der nächste Bus fuhr auch schon 10min später ab. Das Ticket für den Nationalpark hatte ich bereits online gekauft.
Im Park gibt es eine kleine Eisenbahn, die einen in die Nähe der Wasserfälle und zu den Wanderwegen bringt. Man kann aber auch selbst gehen. Zum entferntesten Punkt, dem Aussichtspunkt am “Garganta del Diablo”, sind es aber einige Kilometer und da ist bei den Temperaturen der Zug schon sehr willkommen. Leider kam ich gerade 5 Minuten zu spät an und musste daher eine Stunde auf den nächsten Zug zu ebendiesem Aussichtspunkt warten. In der Zwischenzeit bin ich in eine kleine Jaguar-Ausstellung gegangen, die aber doch sehr an Kinder gerichtet war und alle Schilder nur auf spanisch waren.




Nach etwa 20 Minuten Fahrt kamen wir dann auch schon am Beginn des “Wanderwegs” zum Garganta del Diablo an. Man geht dabei durchweg über Metallstege über den flachen, aber sehr breiten Fluss. Ab und an gab es mal einen Fisch zu sehen. Und es war sehr sehr voll. Vorallem am Ende des Aussichtspunkts. Für die Menge an Menschen geht es da leider etwas zu unorganisiert vor. Manche halten sich da sehr lange auf, anstatt nur kurze Unterbrechungen zu machen und weiterzugehen. Ich habe fast 40 Minuten gebraucht, bis ich auch mal etwas Aussicht hatte und nicht nur über die Köpfer herüberfotografiert hatte. Und dann herrscht dort natürlich solch ein Gedränge, dass es kaum möglich ist, ein ungestörtes Selfie mit etwas Hintergrund zu machen.
Unabhängig davon, waren die Wasserfälle aber schon sehr beeindruckend und man kam wirklich nah heran. Es wurde sogar ein bisschen nass.


















Danach ging es mit der Bahn wieder zurück zum Bahnhof am Beginn der beiden Hauptwanderwege. Einer führt oben an den Wasserfällen entlang, der andere weiter unten. Ich entschied mich zunächst für den oberen. In der zweiten Hälfte führte dieser durch den “Dschungel” zurück zum Anfang.























Ein paar Glitzerfische:
Danach ging es dann zum unteren Wanderweg. Dieser führt etwas weiter nördlich entlang und ist noch etwas weiter weg von den Wasserfällen, erlaubt dafür aber einen Blick vom Garganta del Diablo hinüber zu den schon von oben gesehenen Wasserfällen auf argentinischer Seite.















Obwohl alles zirpt und zwitschert und raschelt sieht man doch erstaunlich Wildleben. Kaum ein Vogel zu sehen. Zum Abschluss auf dem Weg zum Parkausgang kam dann aber immerhin ein ganzes Rudel Nasenbären vorbei.
Im Hotel gab’s dann noch zum Abschluss des Tages ein kleines T-Bone Steak. 🙂

