Wie im vorigen Blog-Eintrag beschrieben, habe ich mir zwei Tage zuvor ein Flugticket nach Puerto Iguazú über Buenos Aires gebucht. Der Rückflug, zunächst nur nach Buenos Aires, war für Mittwoch (14.01.) gebucht. So kann ich mir die Tage, die DHL für die Zustellung nach Argentinien braucht, mit etwas anderem als Warten vertreiben oder vielleicht, wenn es länger dauern sollte, von Buenos Aires noch woanders hin – z.B. Brasilien.
So ging es dann also am frühen Morgen in den Flieger nach Buenos Aires (AEP) und zwei Stunden später direkt weiter nach Puerto Iguazú (IGR).


Wem der Ort nichts sagt: er ist direkt im Dreiländereck von Argentinien, Brasilien und Paraguay. Einige Kilometer davon entfernt teilen sich Argentinien und Brasilien eines der “sieben neuen Weltwunder” – die Iguazú Fälle: 250 Wasserfälle verschiedenster Größe auf engem Raum.
Ich hatte sowieso die ganze Zeit mit mir gehadert, ob ich dort nicht selbst hinfahren und einen Abstecher durch Brasilien und Paraguay machen sollte. Das wären aber viele tausend Kilometer extra gewesen – auch wenn ich die Zeit wohl gehabt hätte. Naja, jetzt sind auch mind. 3 Wochen futsch, da ist die Flugreise eine willkommene Abkürzung.
Ich hatte nur meinen kleinen 26l Wanderrucksack mit dünnen Sachen als Handgepäck gepackt, es ging ja nun in die Tropen und Regenwald hinein. Den Rest meines Gepäcks durfte ich freundlicherweise im Hotel in Neuquén einlagern.
Bei der Landung kündigte sich das andere Klima bereits an. Die Wolken hingen in Fetzen bis zu den Baumkronen hinab, ein surrealer Anblick. Direkt vor der Tür des Flughafens hörte man das beständige Surren und Brummen des Waldes.
Ich habe für 6 Euro den öffentlichen Bustransfer in die Stadt genommen und habe mich dort zur Entspannung in einem 4-Sterne-Resort einquartiert. Das Aufstehen um 5:30 Uhr war ich aber doch nicht mehr gewohnt und habe mich im Zimmer erstmal zu einem Nickerchen hingelegt.






Die erste Erkundung des Resorts fand daher erst bei Anbruch der Nacht statt, hier schon fast 1,5h früher als in Neuquén.






Für morgen ist der Besuch des Nationalparks mit den “Cataratas del Iguazú” auf argentinischer Seite geplant.