Tag 59 – Gobernador Costa

Am Morgen war mein Motorrad zum Glück nicht mehr zugeparkt. Es sprang auch ohne Probleme an. Mir scheint, dass das Problem temperaturabhängig ist, denn heute waren es nur 15°C und stürmisch.

Es sollte jetzt einmal quer durchs Land zurück zur RN40 gehen, als einzige größere Ortschaft gab es unterwegs Sarmiento. Dieses war aber nur 150km entfernt. Ich habe mir daher in den kleineren Orten weiter entlang des Weges eine Unterkunft ausgesucht. Diese liegt in Gobernador Costa.

Der Ritt dorthin war wegen des Windes ganz schön wild und ich bin teilweise nur 50 km/h gefahren, da der Spritverbrauch bei Gegenwind durch die Decke ging und ich nach Sarmiento knapp 300km bis Gobernador Costa hatte.

Wieder ein kleiner Eindruck vom Wind vor Ort…

Wieder zurück auf der RN40 wurde der Verkehr für gute 20 km von der Straße auf eine Schotterpiste abgeleitet, die eher unangenehm zu fahren war. Ich hatte nach einigen Kilometern aber einige Autos auf der normalen Straße fahren sehen und fragte mich, was das mit der Piste soll. Bei nächster Gelegenheit bin ich wieder darauf zurück und merkte schnell, wieso…

Was auf dem Bild nicht ganz so schlimm aussieht, sind teilweise wirklich wirklich tiefe Löcher und so breit wie eine ganze Spur oder mehr. Selbst mit dem Motorrad war das ein ordentliches Gezirkel.

Danach wurde die Straße aber zum Glück wieder besser… Nur aufregender wurde die Landschaft dennoch nicht.

In Gobernador Costa angekommen, bin ich dann wie üblich durch den Ort gestiefelt. Sehr ländlich geprägt.

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