Tag 42 – Perito Moreno / Gobernador Gregores

Für heute waren wieder viele Kilometer angesetzt. Über Perito Moreno sollte es über die RN40 nach Bajo Caracoles und weiter gen Gobernador Gregores gehen.

Zunächst habe ich in Perito Moreno das erste Mal meine Spritblase gefüllt, da es von dort bis Gobernador Gregores etwas über 400km sind und es unterwegs nur eine, etwas, sagen wir mal sportliche Tankstelle gibt – ich wollte auf Nummer Sicher gehen.

Danach bin ich zu einem Mobilfunk-Shop und habe mir für umgerechnet 14 Euro 25 GiB für einen Monat gegönnt. Danach habe ich die drei Western-Union-Filialen im Ort besucht. Alle “no cash” oder “technische Probleme”…na dann…also mal hier die Banken im Ort abgeklappert und bei einer konnte ich sogar 200.000 Pesos (~132 Euro) wieder für eine Gebühr von 16.000 (~10 Euro) abheben – auch nicht günstig, aber hauptsache erstmal ‘was in der Tasche.

Auf Maps habe ich dann noch einen Autowäsche-Service gefunden und bin hingefahren, um den dicken Dreck der Carretera Austral abwaschen zu lassen.

Für ~12 Euro haben die Jungs dort der Maschine eine richtige Verwöhnkur verpasst:

Am Ortsausgang ging es dann nun also los mit der RN40 und den langen, weiten Steppen Patagoniens mit pressendem Seitenwind. Die folgenden Bilder sind über mehrere Stunden entstanden. Ja! Die Landschaft ist so abwechslungsreich!

Dann kam ich nun also bei der einzigen Tankstelle entlang des Weges in Bajo Caracoles vorbei. Sie hatte sogar geöffnet und Sprit vorrätig, also habe ich das doch genutzt. Danach noch ein kleiner Besuch in dem Café/Hotel, das auch mit Stickern übersäht ist, und habe mich dort ebenfalls mit einigen Stickern eingedeckt.

Und weiter ging es durch die Steppe nach Gobernador Gregores:

Dort angekommen empfand ich den Ort allerdings als recht trostlos. Zu Essen habe ich nichts besseres gefunden als eine Take-Away-Pizza.

Es kündigten sich aber schon überall, selbst im Hotel, die berüchtigten “73 Malditos” (“73 Verdammten”) an – ein 73km langes, unasphaltiertes Stück der RN40, das teilweise sehr grobschotterig ist und viel Konzentration fordert, damit man in den ausgefahrenen Fahrspuren der Autos bleibt. Bei dem hier häufig sehr starken Seitenwind eine Herausforderung, insbesondere das Motorrad gegen den Wind dann wieder aufzurichten.

Empfohlene Artikel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert